Wer sicher sein will, muss leiden

Vor einiger Zeit ging ein Aufruf herum, wo immer möglich (z.B. bei Google und Facebook) die sogenannte Multi-factor authentication einzuschalten. Bei diesem Verfahren wird zur Anmeldung nicht nur das Passwort, sondern auch das eigene Mobiltelefon benötigt. Man bekommt, ähnlich wie beim Online-Banking, eine PIN zugesandt, mit der man sich anmelden kann. Alternativ kann man eine PIN mit einer speziellen Anwendung erzeugen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte das Thema, nachdem ein Autor des Wired-Magazins Opfer eines Hacker-Angriffes wurde, durch den sein komplettes digitales Leben demontiert wurde.

Als ich mich heute (November 2012) bei Facebook anmeldete, erschien die Meldung, es habe sich gestern Abend jemand von einem unbekannten Gerät aus mit meinem Benutzerkonto angemeldet. An sich muss Facebook auch nicht alles von mir kennen, jedoch schlief ich zu dem angegebenen Zeitpunkt bereits. Nachdem ich also neue Passwörter für sämtliche meiner mehr oder weniger wichtigen Benutzerkonten eingerichtet hatte, erinnerte ich mich besagter Multi-factor authentication und war besten Willens, meine Hausaufgaben in puncto Sicherheit zu machen. Verschiedene Anleitungen dafür fand ich schnell bei der Suchmaschine meines Vertrauens und ebenso schnell war auch der Google Authenticator für Android installiert. Doch damit begann auch schon der Ärger.

Meine erste Station war Dropbox. In den Einstellungen unter Sicherheit ist der Punkt Zweistufige Überprüfung schnell gefunden und das Verfahren problemlos eingerichtet.

Als nächstes folgte Google. Bei dem Herausgeber des Authenticators sollte die Einrichtung ein Leichtes sein, aber die freundliche Schritt-für-Schritt Anleitung entpuppte sich als Spielverderber. Sie bestand darauf, an Ort und Stelle die App zu installieren und mir dafür diverse SMS zu schicken. In Ermangelung eines „Hab‘ ich schon“-Knopfes musste ich wohl oder übel auf meinem Telefon dem empfangenen Link in die nicht mobile-friendly Version des Google-Play-Store folgen, mich für die Installation anmelden, um dann zu erfahren, dass diese Anwendung doch bereits installiert sei. Immerhin sah das die Schritt-für-Schritt Anleitung dann auch ein und nach zwei mal Ab- und Anmelden kam sie schließlich zu einem befriedigenden Ergebnis.

Anders bei Facebook. Erst einmal muss man in den Kontoeinstellungen unter Sicherheit den Punkt „Anmeldebestätigungen“ als Multi-factor authentication erkennen. Ein Klick ins Kästchen und… es geht nicht. Weil mein Browser auf privates Surfen eingestellt ist und Cookies und andere Datenkrümel beim Schließen stets vernascht, kann ich die Einrichtung leider nicht beginnen. Ich solle dieses „Problem“ beheben und es in ein paar Tagen erneut versuchen. Kein fairer Deal, wie ich finde: Erhöhte Sicherheit nur im Tausch gegen noch mehr Daten, die Facebook mithilfe der Cookies sammeln kann.

Ein Vierteljahr später starte ich dennoch den nächsten Anlauf. Ich gelobe, alle Kekse aufzubewahren und tatsächlich lässt sich die Anmeldebestätigung aktivieren. Als nächstes soll ich den Code-Generator in der Facebook-App aktivieren und dafür eine 16 Zeichen lange Zeichenfolge abtippen. Die Freude über die Bestätigung weicht schnell der Ernüchterung: das Kästchen für Anmeldebestätigungen ist wieder deaktiviert. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gebe ich auf.

Falls jemand eine Idee hat, was ich falsch gemacht haben könnte und mir erklären kann, wie ich die Anmeldebestätigungen auch bei Facebook zum Laufen bekomme, freue ich mich über einen Kommentar! Auch wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder sich sonst zu dem Thema äußern möchte.

Interessante Artikel zum Thema Sicherheit im Netz:

Alexandra Vogel – Damenkleidermacherin in Berlin

Ende letzten Jahres entschloss sich eine Freundin von mir, den Weg in die Selbstständigkeit einzuschlagen. Als in Salzburg gelernte Damenkleidermacherin mit einem hohen Qualitätsanspruch und viel Liebe für Details designt und näht Alexandra Vogel nun in Berlin Maßanfertigungen.

Natürlich musste in dem Zuge auch eine Webseite her. Gemeinsam erstellten wir ein Konzept und ich setzte ihre Wünsche mithilfe von WordPress um.

Auf ihrer Seite präsentiert sie auch eine Auswahl ihrer Werke, die zum Teil aus einer Kooperation mit dem Korbflechter Thomas Leischner stammen. Gemeinsam stellen sie Puppenwagen und Kinderwagen sowie verschiedene Körbe, Kissen und Deckchen her. Natürlich bleibt Alexandra dabei dem traditionellen Handwerk verbunden und freut sich auch weiterhin über Anfragen für feine Damenbekleidung jeder Art, wie Kleider, Röcke, Blusen und Mieder.

Und hier ist ihre Webseite nun zu finden:
Alexandra Vogel – Damenkleidermacherin in Berlin

Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen

Es hat nicht sollen sein – und kam doch anders.

Ausgerechnet, wo wir Annalenas neues Kleid einweihen wollten, begann ich pünktlich zur Meisterschaftsvorbereitung einmal wieder zu kränkeln. Ohne größere Ambitionen gingen wir also an den Start an diesem letzten Samstag im September. Doch was wir schon als K.O.-Kriterium sahen, schien allgemein verbreitet: Viele Mittänzer, die, wenn nicht von Erkältung oder Grippe, wenigstens von allerhand Gliederschmerzen zu berichten wussten. Ein Invalidenrennen also?

Mitnichten! Dutzende hochmotivierte Paare hatten sich viel vorgenommen und dafür neue Kleider, neue Programme und neue Partner aufgefahren, um neue Ergebnisse und vielleicht eine neue Startklasse zu erreichen. Ebenfalls halbwegs neu in unserer Startklasse konnten auch wir ein neues Kleid dem Publikum und seiner Schöpferin Britta Gericke präsentieren. Und weil ihr das viele Lob gebührt, das das Kleid erhielt, möchte ich es hier mit großem Dank an sie weitergeben: Danke Britta!

Zum Glück konnte nicht nur unser Kleid überzeugen und so freuten wir uns, als bekannt wurde, dass es keine Zwischenrunde geben würde, und wir zum Finale aufgerufen wurden. Da auch die Atmosphäre stimmte, Dank sei nicht zuletzt unseren treuen Begleitern, konnten wir die schöne große Fläche voll auskosten und uns den zweiten Platz hinter Axel und Julia sichern, die ihr erstes gemeinsames Turnier großartig ge-meistert haben. Glückwunsch!

Weitere Ergebnisse und Eindrücke

First steps with mutt

Since I discovered task to be one of the most useful and in fact usable applications I tend to look for command line solutions to more and more of my daily tasks. First came newsbeuter, a newsreader that can sync with your Google Reader account and is advertised as „the mutt of newsreaders“. Consequently I had to check out mutt, an e-mail client for the shell. It is supposed to suck – as all mail clients do, according to the author of it – but less than the rest of them. And I guess if you get the hang of it this is true. For beginners there is a newbie guide in the wiki, but as it turns out, there are some discrepancies between their idea of a newbie and what is to be found between my keyboard and chair. So for those who like me want to get started quickly without (yet) diving deep into configuration, here is how I got things going.

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